Ostsee, Binnenmeer zwischen Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Polen, Russland und Schweden, Nordeuropa.
Die Ostsee ist ein Randmeer zwischen Skandinavien, dem Baltikum, Polen, Deutschland, Dänemark und Russland mit etwa 385000 Quadratkilometern Fläche. Sie umfasst drei große Buchten im Osten und Norden sowie zahlreiche kleinere Inseln und Küstenabschnitte, die unterschiedliche Landschaften säumen.
Händler aus vielen Städten entlang der Küste schlossen sich im Mittelalter zusammen und bildeten ein Netzwerk, das den Seehandel über Jahrhunderte prägte. Diese Verbindungen brachten Wohlstand und ermöglichten den Austausch von Waren, Ideen und Techniken zwischen weit entfernten Regionen.
Küstengemeinden rings um dieses Meer leben noch immer vom Fischfang, von der Schifffahrt und vom Austausch über die Wasserwege, die verschiedene Nationen verbinden. Man sieht überall Häfen, Werften und Anlegestellen, wo Fischer ihre Netze flicken und Fähren zwischen den Ländern pendeln.
Das Wasser hat einen niedrigen Salzgehalt und friert im Winter in flachen Bereichen oft zu, während die Gezeiten fast unmerklich bleiben. Am besten lässt sich die Küste im Sommer erkunden, wenn die Temperaturen milder sind und Bootsverbindungen regelmäßig verkehren.
Der Boden unter diesem Meer besteht aus mehreren tiefen Becken, die durch Schwellen voneinander getrennt sind und ihre Form den eiszeitlichen Gletschern verdanken. Diese unregelmäßige Struktur beeinflusst noch heute Strömungen, Temperatur und Salzgehalt in den einzelnen Zonen.
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