Iserbrook, Wohnbezirk in Altona, Deutschland
Iserbrook ist ein Wohnviertel in Altona mit Einfamilienhäusern und Gärten, das sich über etwa 2,7 Quadratkilometer erstreckt. Das Gebiet wird von Sülldorf, Osdorf, Blankenese und Nienstedten begrenzt und bildet einen eigenständigen Teil Hamburgs.
Das Viertel wurde 1951 als Teil Hamburgs eingemeindet und verdankt seine grüne Struktur dem Familiengut der Godefroys. Deren Pflanzungen von Fichtenbäumen und eine große Reitanlage prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebiets.
Die Martin-Luther-Kirche aus dem Jahr 1954 ist ein Mittelpunkt für die Gemeinde und prägt mit ihrem Turm das Bild des Viertels. Der Kirchturm wird von jungen Leuten auch als Kletterwand genutzt und verbindet so Tradition mit modernem Freizeitgebrauch.
Die Schenefelder Holt Einkaufsmeile bietet vor Ort Einkaufsmöglichkeiten, während das Elbe Einkaufszentrum für größere Besorgungen erreichbar ist. Für die Anreise steht die S1-Bahn zur Verfügung, ergänzt durch lokale Busverbindungen zu den wichtigsten Zielen.
Der Name stammt von Eisenlagerstätten, die einst im Boden gefunden wurden, während 'brook' in der altsächsischen Sprache sumpfiges Land bedeutete. Diese Wortgeschichte erinnert noch heute an die ursprüngliche Beschaffenheit des Gelands vor seiner Entwicklung.
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