Saarbrücken, Landeshauptstadt im Südwesten Deutschlands
Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes im Südwesten Deutschlands und liegt an beiden Ufern der Saar, die das Zentrum in zwei Hälften teilt. Die Stadt zeigt ein Nebeneinander von Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und älteren Industrieanlagen, die sich entlang des Flusses und seiner Nebenarme ausbreiten.
Im Jahr 1321 erhielt die Siedlung die Stadtrechte und wuchs aus einer fränkischen Königsburg namens Sarrabrucca heraus, die auf eine römische Brücke Bezug nimmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Saargebiet mehrfach die Zugehörigkeit, bis es 1957 endgültig Teil der Bundesrepublik wurde.
Der Name leitet sich von einer alten Brücke über die Saar ab, die bereits in römischer Zeit hier stand und später den Franken als Überquerung diente. Heute verbindet das Stadtbild deutsche und französische Elemente, sichtbar an den Häuserfassaden und der zweisprachigen Beschilderung in vielen Geschäften und Restaurants.
Der zentrale Bahnhof verbindet die Stadt in weniger als zwei Stunden mit Paris und bietet Anschlüsse an das regionale Netz. Busse und Straßenbahnen decken die meisten Stadtteile ab, Fußgänger finden im Zentrum kurze Wege zwischen den wichtigsten Orten.
Unter dem Schlossplatz befindet sich ein Gewölbesystem aus mittelalterlichen Burgruinen, das etwa 14 Meter unter der Oberfläche liegt und für Besucher mit UV-Lampen ausgeleuchtet wird. Diese unterirdische Anlage zeigt Mauerreste und Fundamente, die bei Bauarbeiten in den 1980er Jahren entdeckt wurden.
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