Warendorf, Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Warendorf ist eine Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen, die sich entlang der Ems im münsterländischen Flachland erstreckt. Die Altstadt besteht aus einem geschlossenen Ensemble von Fachwerk- und Giebelbauten, die um einen länglichen Marktplatz mit historischem Rathaus gruppiert sind.
Ein sächsischer Königshof namens Warintharpa wurde hier um das Jahr 700 angelegt und entwickelte sich zum frühmittelalterlichen Handelspunkt. Die Stadtrechte wurden zwischen 1197 und 1201 verliehen, worauf der Marktplatz seine heutige Form erhielt.
Der Name geht auf einen sächsischen Königshof zurück und spiegelt sich heute in vielen Straßennamen und Schildern wider. Die Altstadt wird täglich von Anwohnern durchquert, die auf dem Marktplatz einkaufen oder in den Fachwerkhäusern arbeiten.
Der Hauptbahnhof liegt nördlich der Altstadt und bietet Verbindungen nach Münster in etwa 20 Minuten Fahrtzeit. Mehrere Buslinien verkehren zwischen Bahnhof und Marktplatz, der zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar ist.
Das Westfälische Landgestüt wurde 1826 gegründet und züchtet bis heute Pferde auf einem weitläufigen Gelände am Stadtrand. Besucher können die barocken Stallgebäude besichtigen und gelegentlich Trainingseinheiten der Pferde beobachten.
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