St. Johannes der Täufer, Neugotische Kirche in Warendorf, Deutschland.
St. Johannes der Täufer ist eine neugotische Kirche aus Backstein mit einem rechteckigen Kirchenschiff und einem schlanken westlichen Turm. Das Gebäude steht in der Nähe der Bundesstraße 64 und zeigt typische Merkmale der Neugotik aus dem 19. Jahrhundert.
Eine erste Kapelle entstand 1695 auf dem Affhuppen-Anwesen, gefolgt von einer barocken Kapelle im Jahr 1710. Das heutige neugotische Bauwerk wurde zwischen 1854 und 1856 nach Plänen von Architekt Emil von Manger errichtet.
Das Gebäude dient heute als Lagerraum für Kircheninventar und wird nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Eine Besichtigung von außen ist möglich und zeigt die charakteristische Architektur des Bauwerks.
Die Kirche wurde 1967 von der Diözese Münster an die Pfarrgemeinde St. Laurentius übergeben und verlor damit ihre ursprüngliche gottesdienstliche Funktion. Diese Übergabe markierte einen Wendepunkt in der Nutzung des Bauwerks.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.