Föhr, Nordseeinsel in Schleswig-Holstein, Deutschland
Föhr ist eine Nordseeinsel in Schleswig-Holstein mit 15 Kilometern Sandstrand entlang ihrer Südküste. Die Insel erstreckt sich über 82 Quadratkilometer und gilt als zweitgrößte deutsche Nordseeinsel.
Eine schwere Sturmflut in der Nordsee im Jahr 1362 trennte das Gebiet vom Festland und formte die heutige Inselgestalt. Die Küstengeografie wurde durch dieses Ereignis grundlegend umgestaltet.
Die einheimische nordfriesische Sprache Fering wird noch von Bewohnern im Alltag gesprochen und auf Straßenschildern verwendet. Traditionen wie das Biikebrennen am 21. Februar bringen die Gemeinschaft zusammen, wenn große Feuer entzündet werden.
Regelmäßige Fährverbindungen vom Hafen Dagebüll bringen Besucher in 50 Minuten über das Wattenmeer zur Insel. Die Überfahrt führt durch das Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Elf eigenständige Gemeinden teilen sich die Inselfläche, wobei jeder Ortsname auf -um endet. Die Endung stammt aus dem Altfriesischen und bedeutet Heimstätte oder Wohnort.
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