Ostseebad Insel Poel, Ostseebad in Nordwestmecklenburg, Deutschland.
Insel Poel ist eine Ostseeinsel im Landkreis Nordwestmecklenburg, die sich über 36 Quadratkilometer erstreckt und sandige Strände entlang ihrer Küste aufweist. Seit 1927 verbindet ein Damm die Insel mit dem Festland und ermöglicht den direkten Zugang.
Herzog Adolf Friedrich I. ließ 1614 eine Festung errichten, die als militärischer Stützpunkt diente, bis die Inselbewohner 1740 ihre Steine für eigene Bauten verwendeten. Der Damm zum Festland entstand 1927 und ersetzte die frühere Fährverbindung.
Die evangelische Kirche im Dorf Kirchdorf verwahrt einen Altar aus dem 15. Jahrhundert und zeigt ein Modellboot der Fischer von 1936, das an die Tradition des Fischfangs erinnert. Besucher finden hier Zeugnisse der maritimen Lebensweise, die über Generationen das Inselleben prägte.
Mehrere Parkplätze verteilen sich über das Eiland und ermöglichen den Zugang zu den verschiedenen Stränden und Ortsteilen. Die flache Landschaft eignet sich gut für Radtouren und Spaziergänge entlang der Küste.
Der Name Poel stammt aus dem Slawischen und bedeutet flaches Land, was der geringen Höhe von etwa acht Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Diese niedrige Lage macht sich im Landschaftsbild bemerkbar, wo sanfte Hügel die einzigen Erhebungen bilden.
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