Insel Hiddensee, Autofreie Insel im Landkreis Vorpommern-Rügen, Deutschland.
Hiddensee ist eine autofreie Insel in der Ostsee mit feinen Sandstränden, Salzwiesen und dichten Kiefernwäldern, die sich über etwa 19 Quadratkilometer verteilen. Drei Dörfer – Neuendorf, Vitte und Kloster – bilden die Siedlungen auf diesem schmalen Landstrich.
Die Insel hat tiefe historische Wurzeln, die bis zur Wikingerzeit zurückreichen und durch den Fund des Hiddensee-Schatzes belegt sind. Ein Zisterzienserkloster entstand im 13. Jahrhundert und prägte die religiöse und soziale Entwicklung des Ortes.
Der Ort bewahrt ein lebendiges Künstlerleben mit Galerien und Museen, die zeigen, wie Maler und Schriftsteller sich hier niederließen. Das Gerhart-Hauptmann-Haus dokumentiert diese künstlerische Vergangenheit und wie sie bis heute die Insel prägt.
Besucher erreichen die Insel mit regelmäßigen Fährverbindungen vom Festland, wobei Transport sich auf Fahrräder, Pferdekutschen und Fußwege beschränkt. Die fehlende Automobilisierung macht das Erkunden langsam und bewusst, ideal zum Spazieren und Radfahren.
Ein markantes Leuchtfeuer thront am nördlichen Ende der Insel und wurde 1887 erbaut, um Schiffen den Weg durch die Ostsee zu weisen. Vom Dornbusch aus bietet sich ein weiter Blick über das Meer bis zur benachbarten Insel Rügen.
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