Müritz, Glazialer See im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland.
Die Müritz erstreckt sich über eine Fläche von 117 Quadratkilometern und erreicht an ihrer tiefsten Stelle 31 Meter. Das Gewässer liegt inmitten einer Region mit zahlreichen kleineren Seen und ist durch natürliche Kanäle mit dem umliegenden Wassersystem verbunden.
Das Becken entstand während der letzten Eiszeit durch Gletscher, die das Land formten. Der Wasserspiegel lag im 12. Jahrhundert bei 60,5 Metern und wurde 1836 künstlich auf 62 Meter angehoben.
Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet kleines Meer, was die Wahrnehmung des Gewässers durch frühere Bewohner widerspiegelt. Fischer verkaufen heute noch ihren Fang direkt am Ufer in den anliegenden Gemeinden, wo Besucher frische Maränen und Hechte kaufen können.
Mehrere Ortschaften entlang des Ufers bieten Anlegestellen für private Boote und öffentliche Badeplätze mit flachen Uferzonen. Die Region ist gut mit dem Auto erreichbar und Wanderwege führen durch die umliegenden Wälder bis ans Wasser.
Der Binnenmüritz genannte Abschnitt in der Nähe von Waren bildet eine fast eigenständige Wasserfläche, die nur durch einen schmalen Durchgang mit dem Hauptbecken verbunden ist. An dieser Stelle erreicht das Gewässer seine größte Tiefe und bietet einen ruhigen Bereich abseits der belebten Uferzonen.
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