Radolfzell am Bodensee, Kreisstadt am Bodensee, Baden-Württemberg
Radolfzell am Bodensee ist eine Stadt mit sechs Ortsteilen, die sich am westlichen Ufer des Bodensees erstreckt und den längsten zugänglichen Uferabschnitt des Sees bietet. Der Bahnhof verbindet die Hochrheinbahn mit der Hegau-Ablachtal-Bahn und schafft so Verkehrsverbindungen in der gesamten Region.
Die Siedlung entstand im Jahr 826, als Bischof Radolf von Verona eine Klosterzelle gründete. Im Jahr 1267 erhielt der Ort Stadtrechte und wurde mit Befestigungsanlagen versehen.
Die gotische Liebfrauenkathedrale zeigt im Inneren eine barocke Gestaltung aus dem 18. Jahrhundert mit einem Rosenkranzaltar und Reliquien örtlicher Heiliger. Besucher können hier sehen, wie verschiedene architektonische Epochen miteinander verschmelzen und die religiöse Tradition der Region widerspiegeln.
Der Bahnhof bietet Verbindungen über die Hochrheinbahn und die Hegau-Ablachtal-Bahn in verschiedene Richtungen. Die lange Uferpromenade ermöglicht ausgedehnte Spaziergänge entlang des Sees mit mehreren Zugangspunkten.
Die Halbinsel Mettnau beherbergt ein Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Schilfbetten und fünf natürlichen Seen. Diese Feuchtgebiete bieten Lebensraum für zahlreiche seltene Vogelarten und Pflanzen, die Besucher auf markierten Wegen beobachten können.
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