Strandbad Radolfzell, Strandpark in Radolfzell am Bodensee, Deutschland
Das Strandbad Radolfzell ist ein öffentlicher Badestrand an der Mettnau-Halbinsel mit Zugang zum Bodensee und verschiedenen Freizeiteinrichtungen. Neben Umkleidekabinen und Toiletten gibt es Tische für Tischtennis, Bahnen für Boccia, einen Beachvolleyballplatz und ein Restaurant vor Ort.
Seit 1923 gab es in Radolfzell Überlegungen für eine größere Städtische Badeanstalt; 1926 erwarb die Stadt den 82 Hektar großen Ostteil der Mettnau zurück, das frühere Landgut des Schriftstellers Joseph Victor von Scheffel. Nach Plänen des Stadtbaumeisters Georg Zimmermann (1872–1955) entstanden auf ehemaligem Reb- und Obstgelände im ersten Halbjahr 1928 das Strandbad Mettnau und die benachbarte Villa Strandbad; eröffnet wurde am 24. Juni 1928, und schon im ersten Sommer kamen 40.000 Besucher. An- und Umbauten der 1970er und 1980er Jahre ließen die historische Bausubstanz weitgehend erhalten.
Der Strand ist während der warmen Monate ein Ort, wo Menschen zusammenkommen, um zu schwimmen, zu spielen und die Zeit am See zu genießen. Man sieht hier Familien, Sportler und Erholungssuchende, die das Wasser und die Freizeitangebote nutzen.
Der Strand ist von Mai bis September täglich geöffnet und bietet alles, was man für einen Tag am Wasser braucht, von Umkleidekabinen bis zu einem Kiosk. Es ist sinnvoll, früh anzukommen, besonders an Wochenenden, wenn der Platz voll werden kann.
Der markante Bau von 1928 nach Plänen des Stadtbaumeisters Georg Zimmermann besteht aus einem Mittelbau und zwei Innenhöfe bildenden Seitenflügeln mit je 40 Umkleidekabinen. Obwohl er als erhaltenswerter Beleg fast 100-jähriger Bädergeschichte gilt, wurde er bislang nicht unter Denkmalschutz gestellt.
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