Crimmitschau, Industriestadt im Landkreis Zwickau, Sachsen, Deutschland
Crimmitschau ist eine Stadtgemeinde im Zwickauer Raum in Sachsen an der Pleiße gelegen. Die Stadt umfasst mehrere Ortsteile wie Blankenhain, Frankenhain und Mannichswalde und erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 61 Quadratkilometern mit rund 18.500 Einwohnern.
Die Stadt entstand zwischen 1170 und 1200 während der deutschen Ostexpansion und erhielt 1414 von Markgraf Wilhelm II. die Stadtrechte. Diese frühe Entwicklung legte den Grundstein für die spätere Industriealisierung der Region.
Die Spinnerin-Brunnen auf dem Marktplatz zeigt eine Arbeiterin an ihrem Webstuhl und stammt von Hans Eickworth aus dem Jahr 1967. Das Kunstwerk erinnert an die Bedeutung der Textilbranche und ihrer Arbeiter für die Stadt.
Die Stadt bietet grundlegende Dienste mit drei Grundschulen, zwei Sekundarschulen, einem Gymnasium und Fachbildungseinrichtungen für Besucher und Einwohner. Die verkehrsgünstige Lage an der Pleiße ermöglicht leichte Erkundung durch Fuß- und Radwege.
Die Stadt war im Industriezeitalter als die "Stadt der 100 Schornsteine" bekannt und symbolisierte die Bedeutung der Textilfertigung in der Region. Dieses Spitznamen legte nahe, wie dicht die Fabriken konzentriert waren und wie wichtig diese Branche für die lokale Wirtschaft war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.