Hohenstein-Ernstthal, Bergbaugemeinde in Sachsen, Deutschland
Hohenstein-Ernstthal ist eine Stadt im Zwickauer Landkreis in Sachsen, die auf 355 Metern Höhe liegt und ehemals durch Silberbergbau geprägt wurde. Im Stadtbild sind noch immer Industrie- und Bergbaustrukturen zu sehen, die von dieser wirtschaftlichen Vergangenheit zeugen.
Die Gründung geht auf das Jahr 1680 zurück, als Bewohner von Hohenstein in benachbarte Wälder zogen, um einer Pestepidemie zu entgehen. Der Ort entwickelte sich zu Ernstthal und vereinigte sich 1898 wieder mit Hohenstein zu einer Stadt.
Der Geburtsort des Schriftstellers Karl May prägt das Selbstverständnis der Stadt, und sein Museum zieht Besucher an, die sich für sein Leben und Werk interessieren. Die Spuren von Bergbau und Textilproduktion sind in den Gebäuden und Erzählungen der Einwohner noch heute lebendig.
Der Ort ist über zwei Bahnhöfe an der Strecke Dresden-Werdau erreichbar und hat direkten Zugang zur Bundesautobahn 4. Dies ermöglicht einfache Verbindungen zu größeren Städten wie Chemnitz und Dresden.
Der Sachsenring, eine internationale Rennstrecke in der Nähe, zieht Motorsport-Fans aus der ganzen Welt an. Die Rennveranstaltungen sind ein jährlicher Anziehungspunkt für Enthusiasten und machen die Region für den Motorsport bekannt.
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