Bundesfestung Ulm, Militärfestung in Ulm, Deutschland
Die Ulmer Festung ist eine Militäranlage, die sich über beide Seiten der Donau erstreckt und durch ein Wandsystem sowie mehrere separate Forts geschützt wird. Das Netzwerk aus Befestigungen umgibt die Städte Ulm und Neu-Ulm in einem großen Bogen.
Der Bau begann in den 1840er Jahren unter preußischem Einfluss und entstand als Teil der deutschen Befestigungsstrategie nach den Napoleonischen Kriegen. Die Fertigstellung der Anlage erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte.
Die Festung beherbergt heute Theater, Museen und Konzertsäle, die der Bevölkerung und Besuchern Raum für Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen bieten. Diese Nutzung belebt die historischen Mauern mit zeitgenössischem Leben.
Besucher können die Anlage teilweise auf eigene Faust erkunden oder an geführten Touren teilnehmen, um die erhaltenen Militärstrukturen und unterirdischen Gänge kennenzulernen. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Terrain uneben ist und einige Bereiche feuchte Bedingungen aufweisen.
Die Festung war eine der ersten, die das polygonale Verteidigungssystem verwendete, eine Neuerung in der Militärarchitektur, die eine effizientere Abwehr ermöglichte. Dieses Konzept wurde später für andere Festungen in Europa zum Vorbild.
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