Kniepsand, Sandformation an der Küste von Schleswig-Holstein.
Der Knipsand ist eine große Sandbank vor der Westküste der Insel Amrum mit einer Breite, die je nach Stelle zwischen wenigen hundert Metern und über einem Kilometer variiert. Die Oberfläche besteht aus feinem, hellem Sand und bildet einen natürlichen Schutzwall gegen die Wellen der Nordsee.
Die Sandbank wurde erstmals 1585 auf Seekarten erwähnt und war damals anders ausgerichtet als heute. Über die Jahrhunderte hat sie ihre Position langsam verschoben und sich dabei um die nördliche Spitze von Amrum herum bewegt.
Der Strand ist ein wichtiger Lebensraum für Seevögel, die hier brüten und Nahrung suchen, besonders in den ruhigeren Bereichen abseits der Badegäste. Die Besucher können diese Vogelwelt beobachten und verstehen, warum dieser Ort für die Natur so wertvoll ist.
Man kann an mehreren Stellen ins Wasser gehen und schwimmen, wobei einige Bereiche für bestimmte Nutzergruppen ausgewiesen sind. Bei Flut ist die Wasserkante näher und bei Ebbe liegt mehr Sand frei, was das Erlebnis je nach Tageszeit unterschiedlich macht.
Die Sandbank wandert langsam nach Norden und wird in den kommenden Jahrhunderten die nördliche Spitze von Amrum umgeben. Dieses geologische Phänomen ist für Wissenschaftler interessant, die den Prozess beobachten und messen.
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