Castrop-Rauxel, Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Castrop-Rauxel liegt am Rhein-Herne-Kanal im nördlichen Ruhrgebiet und verbindet Wohnviertel mit Gewerbeflächen und Parks. Die Stadtteile verteilen sich über sanfte Hügel und flache Bereiche, durchzogen von Radwegen und kleinen Wasserläufen.
Der Ort wurde im Jahr 834 erstmals als Villa Castorpe erwähnt und entwickelte sich durch den Kohlebergbau im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1926 schlossen sich Castrop und Rauxel zur heutigen Stadt zusammen.
Das Westfälische Landestheater bietet Aufführungen in einem historischen Gebäude und zieht Besucher aus der gesamten Region an. In den sanierten Zechenhäusern kann man noch heute die typische Bauweise der Bergarbeitersiedlungen sehen und nachvollziehen, wie die Menschen früher lebten.
Drei Bahnhöfe verbinden die Stadt mit umliegenden Orten, und Busse fahren regelmäßig vom Hauptbahnhof zu den Nachbargemeinden. Die meisten Wege sind flach oder leicht geneigt und lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Im Landschaftsarchäologischen Park liegen Überreste eines Schlosses aus dem 18. Jahrhundert, die erst 1994 bei Bauarbeiten entdeckt wurden. Die Fundamente geben Einblick in die Wohnkultur einer Zeit, als die Region noch von Adelssitzen geprägt war.
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