Boxberg, Stadt im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg, Deutschland
Boxberg ist eine kleine Stadt in Baden-Württemberg, die in den Tälern des Umpfertals und des Schüpfer Grundes liegt und aus mehreren Ortsteilen besteht. Sie wird von Wäldern und Wiesen umgeben und verfügt über eine barocke Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie über ein Heimatmuseum, das in einem alten Rathaus untergebracht ist.
Boxberg wurde im 7. Jahrhundert unter dem Namen Wanshofen gegründet und war vom 12. bis 16. Jahrhundert die Heimat der Edelherren von Boxberg. Die Stadt wurde 1561 Teil der Kurpfalz und 1806 dem Großherzogtum Baden eingegliedert, bevor sie schließlich zum Kreis Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg kam.
Der Name Boxberg stammt von der adligen Familie der Edelherren ab, die hier lange Zeit herrschte und das Stadtbild prägte. Die Bewohner bewahren ihre ländliche Identität durch lokale Feste, Handwerkstradition und den Anbau von Grünkern, einem gerösteten Getreide, das in der regionalen Küche eine wichtige Rolle spielt.
Boxberg ist gut über die Straße zu erreichen und hat direkten Zugang zu Autobahnen in Richtung Stuttgart und Würzburg. Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Würzburg und Osterburken, während im Zentrum Geschäfte, Cafes und grundlegende Dienstleistungen für Besucher verfügbar sind.
In der nahe gelegenen Ortschaft Wölchingen steht eine Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert, die von Einheimischen als 'Dom des badischen Frankenlandes' bezeichnet wird und ein überregionales Wahrzeichen darstellt. Nicht weit entfernt befindet sich auch eine bedeutende Landesanstalt für Schweinezucht, die traditionell ein wichtiger Teil der lokalen Landwirtschaft und Wirtschaft ist.
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