Waren, Kurstadt am Müritzsee, Deutschland
Waren ist eine Stadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die am nördlichen Ufer des Müritzsees liegt und von mehreren kleineren Gewässern wie dem Kölpinsee und dem Tiefwarensee umgeben ist. Das Stadtgebiet erstreckt sich über sanfte Hügel und Waldgebiete, durchzogen von Uferwegen und Bootsstegen entlang der Wasserkante.
Die Siedlung wurde um 150 nach Christus von Claudius Ptolemäus unter dem Namen Virunum erwähnt und entwickelte sich nach Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1292 durch Zuzug westfälischer Siedler weiter. Spätere Jahrhunderte brachten Handel und Handwerk an den See, was die Stellung der Stadt im nördlichen Mecklenburg festigte.
Der Name leitet sich wahrscheinlich von slawischen Wurzeln ab und spiegelt die frühe Besiedlung der Region wider. Besucher erleben heute einen Kurort, in dem Wassersport und Erholung am See zum Alltag gehören und Anlegestellen das Ortsbild prägen.
Die Stadt liegt etwa 40 Kilometer westlich von Neubrandenburg auf rund 70 Metern Höhe und dient als Verwaltungssitz für die Seenlandschaft Waren. Besucher finden Zugang zum Seeufer an mehreren Stellen, und im Sommer sind viele Wege gut begehbar.
Das Stadtgebiet zählt flächenmäßig zu den größten in Mecklenburg-Vorpommern, wobei der Herrensee im Zentrum liegt. Diese Ausdehnung entstand durch die Eingemeindung vieler kleiner Dörfer und Waldflächen in den letzten Jahrzehnten.
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