Heroldsberg, Markt in Deutschland
Heroldsberg ist eine Marktgemeinde in Bayern, die auf einem bewaldeten Höhenrücken nordöstlich von Nürnberg liegt und von der Grundlach durchflossen wird. Die Gemeinde setzt sich aus mehreren Ortsteilen zusammen und verfügt über grundlegende Einrichtungen wie Bäckereien, kleine Geschäfte sowie eine Schule.
Heroldsberg wurde erstmals 1225 urkundlich erwähnt und stand über 400 Jahre lang im Besitz der Familie Geuder, die dort mehrere Burgen und die Dorfkirche errichteten. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und weiteren Besitzwechseln wurde der Ort 1810 bayerisch und wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Ansiedlung von Heimatvertriebenen.
Heroldsberg trägt seinen Marktstatus seit dem Mittelalter und pflegt bis heute ein lebendiges Gemeindeleben mit Festen, Vereinen und lokalen Märkten. Wer durch die Straßen geht, spürt eine enge Verbundenheit der Bewohner untereinander und eine deutliche Verwurzelung in regionalen Bräuchen.
Das Ortszentrum ist gut zu Fuß zu erkunden, und die Umgebung mit Wäldern und Feldern lädt zu ausgedehnten Radtouren und Wanderungen ein. Nürnberg ist in kurzer Zeit erreichbar und bietet weiterführende Ausflugsmöglichkeiten.
Albrecht Dürer fertigte 1510 eine Zeichnung von Heroldsberg an, auf der das Rote Schloss zu sehen ist, das bis heute erhalten ist. Es ist eines der wenigen Beispiele, bei denen ein Werk Dürers einen konkreten Ort dokumentiert, der sich bis heute kaum verändert hat.
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