Rotes Schloss, Renaissance-Schloss in Heroldsberg, Deutschland
Rotes Schloss Heroldsberg ist eine Burg aus der Renaissance mit drei Geschossen, deren Fassade aus Sandsteinblöcken besteht und dekorative Giebel zeigt. Das Gebäude befindet sich in einem Familienbesitz und enthält Archive, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen.
Die Burg wurde nach der Zerstörung im Zweiten Markgrafenkrieg von 1552 ab 1589 unter Julius Geuder wieder aufgebaut und erhielt dabei neue Strukturen. Später wurden unter Carl Benedikt Geuder im frühen 18. Jahrhundert Barockdekorationen hinzugefügt, die das Innere des Schlosses prägten.
Das Schloss trägt seinen Namen von den leuchtend roten Fensterläden, die bis heute an der Fassade zu sehen sind und dem Gebäude sein unverwechselbares Aussehen verleihen. Diese Details prägen das Erscheinungsbild des Ortes und machen ihn in der Region erkennbar.
Die Burg ist Privateigentum und kann nur von außen besichtigt werden, weshalb Besucher den Hof und die Fassade aus der Nähe betrachten können. Es ist sinnvoll, in den Morgenstunden zu kommen, wenn weniger Fußgänger unterwegs sind und die Beleuchtung die roten Fensterläden besser zur Geltung bringt.
Der bekannte Künstler Albrecht Dürer besuchte diesen Ort 1510 und schuf hier seine Zeichnung 'Das Kirchdorf', die heute in Sammlungen zu finden ist. Diese künstlerische Verbindung zeigt, dass das Schloss als Ort von kultureller Bedeutung während der Renaissance angesehen wurde.
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