Schloss Berg, Herrenhaus in Berg, Bayern, Deutschland
Schloss Berg ist ein Herrenhaus neben dem Starnberger See in Bayern mit vier neugotischen Türmen und aufwendigen Steinmetzarbeiten aus dem 19. Jahrhundert. Die Fassade zeigt charakteristische gotische Elemente mit spitzbögen, dekorativen Zinnen und Türmchen, die das Gebäude gegen das Seeufer abheben.
Das Anwesen wurde 1676 unter Ferdinand Maria von Bayern als Jagdschloss umgebaut und in dieser Form erweitert. Im 19. Jahrhundert entstand dann die heutige neugotische Struktur nach einem Umgestaltungsplan zwischen den 1840ern und 1850ern.
Das Schloss zeigt Merkmale der bayerischen Neugotik und steht in direktem Zusammenhang mit den königlichen Sommersitzungen des 19. Jahrhunderts. Besucher können die mit aufwendigen Details gestalteten Räume entdecken, die Einblick in die gehobene Lebensweise der Zeit geben.
Das Schloss öffnet normalerweise von April bis Oktober für Besucher, wobei Führungen auf Deutsch und Englisch auf Anfrage verfügbar sind. Die Lage am See ermöglicht es, den Außenbereich und die Parkanlage frei zu erkunden und die Perspektiven vom Wasser aus zu genießen.
Der Ort wird vor allem durch ein dramatisches Ereignis in der bayerischen Geschichte geprägt: König Ludwig II. verbrachte hier seine letzten Tage, bevor er 1886 im See ums Leben kam. Ein Gedenkkreuz im Wasser erinnert an diesen tragischen Moment und ist vom Ufer aus sichtbar.
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