Plankstadt, Gemeinde in Deutschland
Plankstadt ist eine kleine Gemeinde in der Region Rhein-Neckar zwischen Schwetzingen und Heidelberg. Das flache Gebiet zeigt ein Mosaik aus alten Bauernhöfen, modernen Wohnvierteln und offenen Feldern, mit einfachen Straßen, die sich sternförmig von einem zentralen Bereich ausbreiten.
Plankstadt wurde 771 erstmals urkundlich erwähnt und hieß ursprünglich Blanckenstat. Nach dem Fehdalsystem verfügten Bauern ab 1830 über eigenes Land, und die Waldbedeckung verschwand bis 1852 zugunsten von Bebauung und Verkehrswegen.
Der Name Plankstadt könnte vom alten Wort Blanckenstat stammen, das in frühen Dokumenten verwendet wurde. Im Ort sehen Besucher noch heute alte Tabakdörrtenne neben modernen Häusern, die zeigen, wie lange das Handwerk hier Tradition hat.
Der Ort liegt an der B535 und ist durch die Autobahnen A5 und A6 leicht erreichbar, wodurch die Anfahrt aus größeren Städten bequem wird. Lokale Busse verbinden das Zentrum mit Nachbarorten und sind Teil des regionalen Verkehrsnetzes Rhein-Neckar.
Plankstadt ist heute das letzte Fleckchen in Deutschland, wo noch Tabak angebaut wird. Dieses Handwerk hat die lokale Kultur so geprägt, dass die alten Dörrtenne zum unverwechselbaren Merkmal des Ortsbildes wurden.
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