Holzminden, Kreisstadt in Niedersachsen, Deutschland.
Holzminden ist eine Stadt an der Weser in Niedersachsen, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln etwa 70 Kilometer südlich von Hannover. Die Straßen verlaufen vom Fluss hinauf zu den Hängen, und mehrere Brücken verbinden beide Ufer des Flusses.
Graf von Everstein verlieh dem Ort 1245 die Stadtrechte, nachdem sich die Siedlung aus dem älteren Dorf Altendorf entwickelt hatte. Im späten 19. Jahrhundert siedelten sich chemische Betriebe an, die den Ort zu einem Zentrum der Duft- und Aromastoffindustrie machten.
Der Name Holzminden leitet sich vom Mündungspunkt des Holzminderbachs in die Weser ab. Heute steht das Rathaus am Marktplatz, während Bewohner die Uferpromenade entlang des Flusses für Spaziergänge nutzen.
Der Ortskern lässt sich zu Fuß erkunden, und Parkplätze finden sich in Ufernähe. Die Hochschule liegt etwas außerhalb des Zentrums und ist über steile Gassen erreichbar.
Die Stadt beherbergt ein Museum für historische Puppen und Spielzeug, untergebracht in einem Fachwerkhaus aus dem frühen 17. Jahrhundert. Chemiker Wilhelm Haarmann entwickelte hier Verfahren zur synthetischen Herstellung von Vanillin, was die Region industriell prägte.
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