Bernkastel-Kues, Heilklimatischer Kurort im Moseltal, Deutschland
Bernkastel-Kues ist eine Doppelstadt am Moselufer zwischen Trier und Cochem, eingebettet zwischen steilen Weinberghängen auf etwa 110 Metern Höhe. Die mittelalterlichen Fachwerkhäuser gruppieren sich um den historischen Marktplatz auf der Bernkasteler Seite, während Kues am gegenüberliegenden Ufer liegt.
Die Siedlung erhielt 1291 von König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte und entwickelte sich als Handelsort am Fluss. Die Zusammenlegung mit Kues auf der anderen Moselseite erfolgte 1905 und vereinte beide Ortsteile zu einer Gemeinde.
Der Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern dient heute als Treffpunkt für Weinfeste und Märkte, bei denen einheimische Winzer ihre Moselweine direkt aus den umliegenden Lagen anbieten. Die schmalen Gassen rund um den Platz führen zu kleinen Weinstuben, in denen Besucher regionale Spezialitäten und Riesling probieren können.
Reisende erreichen den Ort über die B53 entlang des Moseltals oder die E44 in Richtung Wittlich, da keine direkte Zugverbindung besteht. Die steilen Gassen im Ortskern sind teilweise mit Kopfstein gepflastert und erfordern festes Schuhwerk beim Erkunden der Altstadt.
Das Spitzhäuschen von 1416 zeigt eine umgekehrte Bauweise, bei der die oberen Stockwerke breiter als das Erdgeschoss ragen. Diese Konstruktion entstand aus platzsparenden Gründen in der engen Gasse und gilt heute als beliebtes Fotomotiv.
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