Steinhuder Meer, See in Wunstorf, Deutschland
Das Steinhuder Meer erstreckt sich über 32 Quadratkilometer im Nordwesten Deutschlands und weist über seine gesamte Fläche eine geringe Tiefe von 2,9 Metern auf. Die flachen Gewässer bilden ein weitläufiges Becken, das von Schilfgürteln, kleinen Buchten und sandigen Uferstrecken umgeben ist.
Der See entstand vor etwa 14.000 Jahren während der letzten Eiszeit durch die Ausschürfung des Gletschereises. Auf einer künstlichen Insel in seinen Gewässern wurde zwischen 1761 und 1767 die Festung Wilhelmstein errichtet.
Das Fischerdorf Steinhude pflegt das traditionelle Räuchern von Aalen, wobei die Zubereitungsmethoden seit Generationen weitergegeben werden. Die geräucherten Fischspezialitäten lassen sich in den Räuchereien direkt am Ufer probieren.
Ein 32 Kilometer langer Rundweg führt um das Gewässer herum und verbindet mehrere Strandbereiche, Anlagen für Wassersport und Beobachtungsstationen. Der flache Grund macht das Waten auch weit draußen möglich, während die offene Lage Wind für Segelboote bringt.
In der Nähe des Seebeckens liegt in Münchehagen ein Freilichtmuseum, das prähistorischen Tieren gewidmet ist und versteinerte Spuren aus der Urzeit zeigt. Dieses Museum bringt eine überraschende Verbindung zur Erdgeschichte in die unmittelbare Umgebung des Gewässers.
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