Hamburger Kunsthalle, Kunstmuseum nahe dem Hauptbahnhof, Hamburg, Deutschland
Die Hamburger Kunsthalle ist ein Kunstmuseum in Hamburg-Mitte, unweit des Hauptbahnhofs gelegen. Das Gelände umfasst drei Gebäude, die verschiedene Epochen der Baugeschichte widerspiegeln und durch einen gemeinsamen Eingangsbereich miteinander verbunden sind.
Das Museum öffnete im späten 19. Jahrhundert als Ausstellungshaus für die wachsende Sammlung der Stadt. Ein moderner Kubus für zeitgenössische Kunst kam gegen Ende des 20. Jahrhunderts hinzu, während eine große Renovierung Mitte der 2010er Jahre die Infrastruktur erneuerte.
Die Architektur verbindet historische und zeitgenössische Bauten über einen unterirdischen Gang, sodass Besucher durch verschiedene Epochen wandern können. Der Name geht auf die Kunsthalle als öffentliche Ausstellungshalle zurück, ein Typus, der in norddeutschen Städten im 19. Jahrhundert entstand.
Das Museum ist dienstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr sowie freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Haus geschlossen, und an Feiertagen gelten abweichende Zeiten, daher lohnt sich eine kurze Prüfung vor dem Besuch.
Der Kupferstichkabinett bewahrt über 130.000 Blätter, darunter Radierungen und Zeichnungen aus mehreren Jahrhunderten. Dieser Bestand ist öffentlich zugänglich, allerdings nur nach vorheriger Anmeldung und in einem speziellen Studienraum.
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