Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg, Reformierte Kirchengemeinschaft in Hamburg, Deutschland
Die reformierten Kirchengemeinden in Hamburg sind in zwei Standorten präsent: in Palmaille im Stadtteil Altona und in der Ferdinandstraße nahe dem Hauptbahnhof. Die beiden Orte dienen einer Gemeinde mit mehreren hundert Mitgliedern, die sich regelmäßig zu Gottesdiensten und gemeinschaftlichen Aktivitäten treffen.
Die reformierte Gemeinde entstand zwischen 1588 und 1601, gegründet durch wallonische Flüchtlinge, die aus den Südlichen Niederlanden vor der spanischen Unterdrückung flohen. Diese Zuwanderer suchten einen Ort, wo sie ihren Glauben frei praktizieren konnten.
Die Gemeinde prägt das Zusammenleben durch wöchentliche Treffen, Bibelkreise und Kunstausstellungen, die Glauben mit Kultur verbinden. Diese Aktivitäten zeigen, wie der reformierte Glaube in das alltägliche Leben der Mitglieder eingewoben ist.
Beide Standorte bieten wöchentliche Gottesdienste und regelmäßige Zusammenkünfte an, wobei die Gemeinde auch Mehrsprachigkeit in ihrem seelsorgerischen Angebot berücksichtigt. Besucher sollten sich vorab erkundigen, welcher Ort für ihre geplante Zeit am besten passt.
Bei Abendmahlsfeiern in der Altona-Kirche versammelt sich die Gemeinde um einen alten Holztisch, was eine alte reformierte Tradition bewahrt, die bis heute gelebt wird. Diese Praxis unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Kirchenräumen und schafft eine besondere Nähe unter den Gläubigen.
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