Zinkhütte Harlingerode, Zinkverarbeitungsanlage in Goslar, Deutschland
Die Zinkhütte Harlingerode ist eine ehemalige Zinkverhüttungsanlage in Goslar, die zwischen den Stadtteilen Oker und Harlingerode verteilt liegt. Das Fabrikgelände besteht aus mehreren Industriegebäuden, die für die Zinkmetallproduktion konstruiert wurden und Maschinen sowie Öfen zur Verarbeitung des Rohmaterials enthielten.
Die Anlage wurde in den 1930er Jahren erbaut und nahm 1936 die Zinkproduktion auf, wobei man fortgeschrittene Verfahren aus Amerika einsetzte. Das Werk wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg schnell und wurde zur bedeutendsten Zinkfabrik des Landes, bevor es 2000 seine Tore schloss.
Der Industriekomplex zeigt, wie die Zinkerzeugung das Leben der Region prägte und Arbeiter aus verschiedenen Gegenden anzog. Die Fabrik war über Jahrzehnte ein wichtiger Arbeitgeber und Wahrzeichen der lokalen Wirtschaft.
Das Areal lag günstig an einer Eisenbahnstation für Güterwagen, was den Transport von Zinkprodukten in die ganze Region ermöglichte. Besucher sollten wissen, dass das Gelände aus mehreren über ein größeres Areal verteilten Gebäuden besteht, weshalb man Zeit zum Erkunden einplanen sollte.
In den 1950er und 1960er Jahren war das Werk das größte und technisch fortschrittlichste Zinkproduktionswerk in ganz Deutschland. Die Anlage verarbeitete während ihres Betriebs sehr große Mengen an Rohmaterial und machte sich durch ihre moderne Maschinenausstattung einen Namen.
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