Goslar, Mittelalterliches Zentrum in Niedersachsen, Deutschland.
Goslar ist eine Kreisstadt in Niedersachsen am nördlichen Harzrand mit rund 1500 erhaltenen Fachwerkhäusern aus mehreren Jahrhunderten. Die Altstadt erstreckt sich zwischen dem Rammelsberg im Süden und dem flachen Harzvorland im Norden, durchzogen von engen Gassen und kleinen Plätzen.
Silberfunde am Rammelsberg im Jahr 922 zogen Kaiser und Reichstage in die Region und machten die Siedlung zum Machtzentrum. Der Bergbau lief über ein Jahrtausend ohne Unterbrechung und prägte Wohlstand sowie städtische Entwicklung bis ins 20. Jahrhundert.
Der Name stammt vom slawischen Wort für Gebirgsbach, was auf die frühe Besiedlung an den Wasserläufen am Harzrand hindeutet. Heute nutzen Einheimische den zentralen Marktplatz als Treffpunkt für Wochenmärkte und gesellige Zusammenkünfte in den umliegenden Cafés.
Ein Rundgang durch die Altstadt lässt sich gut zu Fuß bewältigen, da die wichtigsten Gebäude und Gassen nah beieinander liegen. Wer die Rammelsberg-Grube besuchen möchte, sollte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung einplanen.
Aus dem Glockenspiel am Rathaus fahren mechanische Figuren heraus, die Szenen aus der Bergbaugeschichte darstellen und zu jeder vollen Stunde ein kurzes Schauspiel aufführen. Diese bewegliche Installation erinnert an die jahrhundertelange Verbindung zwischen Stadt und Silberabbau.
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