Neuer Grumbacher Teich, Wasserspeicher in Goslar, Deutschland.
Der Neuer Grumbacher Teich liegt eingebettet zwischen bewaldeten Hängen im Oberharz und speichert Wasser hinter einem Erddamm, der sich über mehrere Dutzend Meter erstreckt. Nadel- und Laubwald umgeben das dunkle Wasserbecken, das sich zwischen sanften Hügeln erstreckt und im Sommer spiegelnde Oberflächen zeigt.
Das Becken entstand im Jahr 1714 als Teil eines größeren Wasserleitungssystems, das die Bergwerke im Harz mit Antriebskraft versorgte. Über zwei Jahrhunderte speiste der Teich Wasserräder und Pumpen, bevor die Bergbauära im 19. Jahrhundert endete.
Der Teich steht als Zeugnis deutscher Ingenieurskunst und zeigt historische Wassermanagementtechniken, die den regionalen Bergbau unterstützten.
Wanderwege führen durch den Wald zum Damm und entlang des Ufers, wobei der Aufstieg aus dem Tal etwa eine Stunde dauert. Festes Schuhwerk hilft auf den stellenweise steilen und wurzelreichen Abschnitten, die nach Regen rutschig werden können.
Das Becken gehört zu einem Netzwerk von über 60 historischen Teichen, die heute gemeinsam als Welterbestätte anerkannt sind. Vögel nutzen die ruhigen Uferzonen zum Nisten, während das Wasser noch immer durch alte Gräben in benachbarte Teiche fließt.
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