Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Öffentliche Forschungsbibliothek in Berlin-Mitte, Deutschland
Die Berlin Zentral- und Landesbibliothek ist eine öffentliche Bibliothek in Berlin-Mitte mit zwei Standorten auf der Breiten Straße, die Millionen gedruckter und digitaler Werke in mehreren Abteilungen beherbergt. Beide Häuser verfügen über Lesesäle, Arbeitsbereiche und Magazinflächen, die für unterschiedliche Nutzergruppen und Forschungsthemen eingerichtet sind.
Die Einrichtung entstand 1995 durch die Zusammenlegung der Amerika-Gedenkbibliothek und der Berliner Stadtbibliothek, die bis dahin in getrennten Teilen der Stadt tätig gewesen waren. Diese Fusion brachte Bestände und Archive aus Ost und West unter einem gemeinsamen Dach zusammen.
Die Bibliothek bewahrt eine der größten Sammlungen zur Berliner Stadtgeschichte in Deutschland, mit Karten, Fotos und lokalen Zeitungen aus mehreren Jahrhunderten. Besucher können diese Materialien in speziellen Lesesälen einsehen, die für die Erforschung der Stadtentwicklung eingerichtet sind.
Die Bibliothek ist an Wochentagen mit längeren Öffnungszeiten zugänglich, am Wochenende gelten kürzere Öffnungszeiten. Für bestimmte Bestände oder Magazinbestellungen empfiehlt es sich, im Voraus zu planen, da die Bearbeitungszeiten variieren können.
Die Einrichtung ist Pflichtexemplarbibliothek für Berlin, was bedeutet, dass jedes in der Stadt gedruckte oder produzierte Werk automatisch hier hinterlegt werden muss. Dazu zählen nicht nur Bücher, sondern auch Tonträger, Plakate und andere lokale Druckerzeugnisse.
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