Zentralfriedhof, Friedhof der Stadt Quedlinburg
Der Zentralfriedhof ist ein großes Begräbnisgelande in Quedlinburg mit breiten Wegen und offenen Flachen, das wie ein Park wirkt. Das Areal erstreckt sich uber mehrere Bereiche mit verschiedenen Grabtypen und wird von lokalen Arbeitern gepflegt und instand gehalten.
Das Friedhofsgeland wurde 1904 eroeffnet und war der erste parkaehnliche Begrabnisstatte in der Stadt. Ein Landschaftsgartner namens Hans Pietzner aus Breslau entwarf den Ort mit naturlichen Wegen und verschiedenen Baumen.
Der Name Zentralfriedhof bezieht sich auf die zentrale Lage innerhalb Quedlinburgs und sein Zweck als Hauptbegräbnisstätte der Stadt. Die Besucher sehen heute verschiedene Grabsteine und Familiengräber, die zeigen, wie unterschiedlich Menschen hier ihre Angehörigen ehren und daran denken.
Das Gelande hat mehrere Eingange und wird durch breite Wege erschlossen, die leicht zu begehen sind. Der Ort bietet Schutzstrukturen am Eingang und eine kleine Kapelle im Jugendstil, wo Besucher Momente der Stille finden konnen.
Ein Denkmal auf der Ostseite ehrt uber 500 Soldaten und Kriegsopfer aus dem Ersten Weltkrieg, darunter auch Kriegsgefangene aus Russland, Frankreich, Grossbritannien und Italien. Die Gefangenen selbst schufen ursprunglich Holzkreuze fur die Graber und pflegten sie, ein Akt der Menschlichkeit, der in dem Denkmal bis heute nachwirkt.
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