Zoo Leipzig, Zoologischer Garten in Leipzig, Deutschland
Der Leipziger Zoo ist ein großer zoologischer Garten in der sächsischen Stadt, der sich über etwa 26 Hektar erstreckt und mehr als 850 Tierarten in themenbezogenen Bereichen beherbergt. Zu den Hauptbereichen zählen das tropische Gewächshaus Gondwanaland, das Primatenhaus Pongoland, die afrikanische Savannenlandschaft Kiwara-Kopje und das Aquarium mit seiner vielfältigen Unterwasserwelt.
Diese Anlage wurde am 9. Juni 1878 von dem Gastronomen Ernst Pinkert gegründet, der zunächst exotische Tiere in seinem Wirtshaus präsentierte. Das Gelände wuchs im Laufe der Jahrzehnte von einer kleinen Schaustellung zu einem weitläufigen Park, der während der Nachkriegszeit und besonders nach der Wiedervereinigung umfassend modernisiert wurde.
Die Anlage folgt dem Konzept "Zoo der Zukunft", bei dem Tiere in Landschaften leben, die ihre natürlichen Lebensräume nachbilden, ohne sichtbare Gitter oder Käfige. Besucher gehen auf erhöhten Wegen durch nachgebaute Regenwälder und Savannen, als würden sie tatsächlich durch die Wildnis spazieren.
Die Einrichtung öffnet täglich um 9 Uhr morgens und schließt je nach Jahreszeit zwischen 17 Uhr im Winter und 19 Uhr im Sommer. Viele Bereiche sind barrierefrei zugänglich, und Rundgänge führen durch schattige Wege, die an heißen Tagen angenehmer sind als offene Flächen.
Im Bereich Gondwanaland herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von etwa 26 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit, sodass man beim Betreten sofort einen Klimawechsel spürt. Dieser geschlossene tropische Regenwald beherbergt frei fliegende Vögel und Schmetterlinge, die zwischen den Besuchern umherschwirren.
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