Worpswede, Künstlerkolonie in der Nähe von Bremen, Deutschland
Worpswede ist eine Gemeinde in Niedersachsen, etwa 20 km nördlich von Bremen im Teufelsmoor gelegen. Die Ortschaft besteht aus mehreren Dörfern, Gehöften und Kunstgalerien, die sich zwischen flachen Moorflächen und Birkenwäldchen verteilen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1218, als die Gegend dem Erzbistum Bremen gehörte. Im 18. Jahrhundert siedelten sich Bauern an, die das Moor entwässerten, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen Künstler, die eine Malerkolonie gründeten.
Der Name stammt von den Wörtern "Worp" und "Swede" und bedeutet in etwa "aufgeworfene Rodung im Moor". Das Dorf zieht bis heute Maler und Bildhauer an, die in renovierten Bauernhäusern und kleinen Ateliers arbeiten.
Besucher können das Dorf zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Galerien, Werkstätten und Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Wege durch die Moorlandschaft eignen sich für kurze Spaziergänge oder Radtouren, besonders bei klarem Wetter.
Eine kleine Holzbrücke im Ortskern trägt den Namen "Barkenhoff-Brücke" und führt über einen schmalen Graben zu einem der ältesten Künstlerhäuser. Der Bau aus dem Jahr 1926 in Form einer Käseglocke beherbergt heute ein Museum, das einem lokalen Künstler gewidmet ist.
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