Schlossberg, Gipfel und Parkanlage in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Der Schlossberg ist eine bewaldete Erhebung über der Stadt Freiburg, die über wanderbare Pfade und offene Flächen verfügt. Das Gelände bietet verschiedene Routen durch Wald und Wiesen mit Ausblicken auf die Umgebung.
Die Stelle war seit dem Mittelalter von militärischer Bedeutung und wurde im 17. Jahrhundert befestigt, um die Stadt zu schützen. Diese Verteidigungsanlagen prägen bis heute das Erscheinungsbild der Anhöhe.
Der Name des Berges geht auf das „Castrum de Friburch“ zurück, das Herzog Berthold II. von Zähringen um 1091 errichten ließ. 2018 fand das Schlossbergfest zum 35. Mal statt, mit Musikgruppen und gastronomischen Angeboten; 2019 wurde es abgesagt. Das 1805 erbaute Greiffeneggschlössle beherbergt heute ein Restaurant mit Kastanien-Biergarten.
Die Schlossbergbahn, ein Schrägaufzug, wurde im Juli 2008 eröffnet und ersetzte die alte Schlossbergseilbahn; sie führt hinauf zum Burghaldenring, dem forstlichen Rundweg auf halber Höhe. Von dort bietet der Kanonenplatz direkt über der Altstadt die nächste Aussicht; der Schlossbergturm auf dem Salzbüchsle ist über eine Treppe mit 251 Stufen und 13 Zwischenpodesten erreichbar. Zu Fuß führen außerdem der Schlossbergsteg, der Schwabentorsteg und der Hermannsteg hinauf.
Im Berg wurden Bier- und Gemüsekeller im Krieg zu Schutzbunkern umfunktioniert, der Haupteingang lag an der Westseite. Im Kalten Krieg sollten die verbundenen Bunker 5000 Menschen schützen, mit Duschen, Toiletten und Küchen. Anfang 2021 renovierten neun Obdachlose einige der insgesamt 40 Räume, bevor die Polizei das 2,3 Kilometer lange Labyrinth räumte.
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