Höfen, Statistischer Bezirk in Nürnberg, Deutschland.
Höfen ist ein statistisches Bezirksgebiet im Nordwesten Nürnbergs, das Wohnviertel mit Schulen, Parks und alltäglichen Infrastruktureinrichtungen vereint. Das Areal erstreckt sich über mehrere Nachbarschaften mit unterschiedlich genutzten Straßenzügen und Grünflächen.
Höfen wurde 1343 als „Hoͤfen“ erstmals urkundlich erwähnt, damals eine Reihe von sieben Besitztümern an der heutigen Weikershoferstraße. Am 10. Juli 1449 brannte Markgraf Albrecht Achilles das Dorf im Streit mit Nürnberg um Gostenhof nieder. 1721 stellte die Gemeinde einen Schulhalter ein, war aber zu arm für ein Schulhaus; am 31. Dezember 1898 wurde Höfen nach Nürnberg eingemeindet.
Höfen war lange der lutherischen Pfarrei St. Michael in Fürth zugeordnet; heute betreut die Erlöserkirche in Leyh die Protestanten, während die Katholiken zu Zu den Heiligen Schutzengeln in Nürnberg gehören. Die alten Hofstellen des Straßendorfs an der Weikershofer Straße, mehrere davon unter Denkmalschutz, zeichnen die ländliche Anlage noch nach.
Höfen liegt im Westen Nürnbergs und wird im Westen durch die Stadtgrenze zu Fürth, im Osten durch die Ringbahn begrenzt. Über die Anschlussstellen Nürnberg-Leyh/Höfen und Nürnberg-Kleinreuth ist es an die Südwesttangente angebunden. Die Nürnberger Stadtbuslinien 38 und 39 sowie die Fürther Linie 179 binden es an die U-Bahnhöfe Fürth Hauptbahnhof, Maximilianstraße, Gustav-Adolf-Straße und Stadtgrenze an.
Höfen wurde 1343 als „Hoͤfen“ erstmals urkundlich erwähnt und bestand damals aus sieben Besitztümern an der heutigen Weikershoferstraße. Am 10. Juli 1449 brannte Markgraf Albrecht Achilles das Dorf im Streit mit Nürnberg um Gostenhof nieder. Eigene Bürgermeister gab es nur zwischen 1810 und 1898; den eigenen Friedhof legte die Gemeinde 1884 auf dem höchsten Punkt der Gemarkung an.
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