Dreischeibenhaus, Internationaler Stil Hochhaus in Stadtmitte, Deutschland.
Das Dreischeibenhaus ist ein 94 Meter hoher Wolkenkratzer im internationalen Stil in Stadtmitte, Deutschland, der aus drei parallel verlaufenden rechteckigen Scheiben mit unterschiedlichen Höhen besteht. Diese drei Glasscheiben schneiden sich an mehreren Punkten und bilden so eine charakteristische Struktur aus transparenten Ebenen über der Stadt.
Der Bau begann 1957 als Hauptsitz der Phoenix-Rheinrohr AG und war 1960 fertiggestellt, als Deutschland wirtschaftlich wieder erstarkte. Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg entwarfen das Gebäude mit dem Ziel, die modernistische Architektur in einem zuvor zerstörten Stadtviertel neu zu definieren.
Der Name bezieht sich direkt auf die drei übereinander gestapelten Scheiben aus Glas und Stahl, die das Gebäude zu einem sofort erkennbaren Wahrzeichen im Stadtbild machen. Heute dient es als Bürokomplex, in dem verschiedene Unternehmen arbeiten, und es gilt als Symbol für den modernen Wiederaufbau der Nachkriegszeit.
Die Aufzüge und technischen Anlagen befinden sich an den Schnittpunkten der drei Scheiben, sodass jede Etage große zusammenhängende Büroflächen bietet. Von den Gehwegen ringsum lässt sich die markante Fassade aus verschiedenen Winkeln betrachten, wobei jede Perspektive einen anderen Eindruck der ineinandergreifenden Scheiben vermittelt.
Nach einer umfassenden Renovierung erhielt das Gebäude 2015 den MIPIM-Preis für die beste Sanierung, wobei auch Dachterrassen hinzugefügt wurden. Die überarbeitete Fläche umfasst nun 35.000 Quadratmeter Büroraum, ohne dass die ursprüngliche dreigeteilte Grundstruktur verändert wurde.
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