Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt, Deutschland.
Die Köln-Frankfurt-Schnellfahrstrecke ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von 180 Kilometern Länge, die entlang der Autobahn A3 durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen führt. Die Trasse durchquert dreißig Tunnel und überquert achtzehn Brücken, um die beiden Großstädte miteinander zu verbinden.
Der Bau begann im Dezember 1995 und dauerte bis Juli 2002, als die Strecke nach sechs Milliarden Euro Investition in Betrieb ging. Die Planung berücksichtigte die hügelige Landschaft zwischen den beiden Städten und erforderte umfangreiche Erdarbeiten.
Die Strecke verbindet das bevölkerungsreiche Rhein-Ruhr-Gebiet im Norden mit der Finanzmetropole Frankfurt am Main im Süden. Pendler und Geschäftsreisende nutzen die Verbindung täglich, um schnell zwischen beiden Wirtschaftsräumen zu wechseln.
Züge erreichen Geschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern und verkürzen die Reisezeit zwischen Köln und Frankfurt auf 62 Minuten mit Halten in Siegburg und Montabaur. Reisende sollten beachten, dass nur Schnellzüge diese Strecke nutzen und Regionalverbindungen andere Gleise verwenden.
Die Strecke nutzt Feste Fahrbahn statt klassischem Schotterbett, was die Wartung erleichtert und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht. Wegen der Steigungen von vier Prozent können nur Züge mit hoher Antriebsleistung die Strecke befahren.
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