Point Alpha, Gedenkstätte des Kalten Krieges in Rasdorf, Deutschland
Observation Post Alpha ist ein Erinnerungsort zur deutschen Teilung nahe der hessisch-thüringischen Grenze. Das Gelände umfasst zwei Ausstellungsgebäude, nachgebaute Grenzanlagen mit Zäunen und Wachturm sowie erhaltene Militärbaracken auf einem weitläufigen Areal.
NATO-Truppen richteten hier in den 1950er Jahren einen Beobachtungsposten ein, um Bewegungen im Gebiet der Fulda-Lücke zu überwachen. Nach der deutschen Wiedervereinigung entstand auf dem Gelände ein Erinnerungsort, der seit den frühen 2000er Jahren für Besucher geöffnet ist.
Die Erinnerungsstätte trägt ihren Namen nach dem militärischen Rufzeichen des Beobachtungspostens, der früher auf dieser Höhe stand. Besucher können hier lesen, wie Einheimische auf beiden Seiten der Grenze mit der Teilung lebten und warum dieser Ort als gefährlichster Punkt Europas galt.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich und bietet ausreichend Parkplätze am Eingang. Wege zwischen den Ausstellungsgebäuden und entlang der ehemaligen Grenze sind meist befestigt, aber stellenweise uneben.
Die Fundamente des amerikanischen Wachtturms ruhen auf Betonblöcken, die weiter westlich als die eigentliche Grenzlinie lagen. Soldaten konnten so von westdeutschem Boden auf ostdeutsches Gebiet hinüberblicken, ohne selbst die Grenze zu überschreiten.
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