Gehilfersberg, Berggipfel in Hessen, Deutschland
Der Gehilfersberg ist ein kreisrunder Basaltkegel von 456 m ü. NHN nordwestlich von Rasdorf im Landkreis Fulda, Teil der Rhön. Der bewaldete Berg wird im südöstlichen Teil als Friedhofswald genutzt; auf der Spitze steht die Wallfahrtskapelle St. Maria und Vierzehn Nothelfer, um die ein Kreuzweg mit 14 Stationshäuschen führt.
Die barocke Kapelle wurde zwischen 1623 und 1632 erbaut und ersetzte eine frühere Struktur auf dem Berg. Der Bau fand unter der Herrschaft von Johann Bernhard Schenk von Schweinsberg statt.
Die Kapelle auf dem Gipfel ist ein bedeutender Wallfahrtsort für Gläubige, die wegen der Verehrung der Vierzehn Nothelfer hierher kommen. Der Ort zieht regelmäßig Besucher an, die die spirituelle Bedeutung des Berges in der Region schätzen.
Wanderer erreichen den Gipfel über einen Stationenweg, der vom Dorf Rasdorf ausgeht; sieben Kreuzwegstationen säumen den Aufstieg vom Ort. Auf der Kuppe liegt ein Wehrfriedhof. Ein Teil der bewaldeten Hänge wird als Bestattungswald genutzt.
Die Kapelle wurde am 11. Mai 1996 durch Brandstiftung zerstört und detailgetreu wieder aufgebaut; Bischof Johannes Dyba von Fulda weihte sie am 19. Mai 1997 neu. Im Mai 2026 gestand eine beteiligte Person die Tat auf YouTube. Der bewaldete Südosthang dient heute als Bestattungswald.
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