S-Bahn München, S-Bahn-Netz in München, Deutschland
Die Münchner S-Bahn ist ein Schnellbahnsystem in München, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Freising, Erding, Ebersberg und Bad Tölz-Wolfratshausen mit acht Hauptstrecken, die Stadtteile und Umlandgemeinden miteinander verbinden. Die Züge verkehren auf oberirdischen Abschnitten und durch einen zentralen Innenstadttunnel, wobei alle Linien diesen gemeinsamen Kern durchqueren.
Die Eröffnung erfolgte 1972 zur Olympiade und stellte einen bedeutenden Ausbau des städtischen Verkehrsnetzes dar. Seitdem wurde das System mehrfach erweitert, um den wachsenden Bedarf der Region zu decken.
Die Bezeichnung leitet sich vom deutschen Wort "Schnellbahn" ab und bezeichnet ein System, das Pendler täglich mit dem Stadtzentrum verbindet. An den Bahnsteigen herrscht ein ruhiger, geordneter Ablauf, während Fahrgäste zwischen Anschlusszügen wechseln oder ihre Reise beginnen.
Die beiden Linien zum Flughafen fahren in kurzen Abständen und bieten direkten Zugang zu den Terminals über verschiedene Stadtrouten. Alle Stationen verfügen über Fahrpläne und Anzeigetafeln, die Abfahrten in Echtzeit anzeigen.
Der zentrale Tunnel trägt den Namen Stammstrecke und bildet das Herzstück des gesamten Netzes. Durch diesen Abschnitt rollen an einem gewöhnlichen Betriebstag mehr als tausend Züge.
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