Lietzensee, Stadtsee in Charlottenburg, Deutschland.
Der Lietzensee ist ein See im Berliner Stadtteil Charlottenburg, der von einem öffentlichen Park mit Bäumen und Wegen umgeben ist. Das Wasser wird von geschwungenen Ufern begrenzt, an denen zahlreiche Sitzbereiche zum Verweilen einladen.
Der See wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt, nachdem ein General einen Preis vom König für militärische Verdienste erhielt. Das Gelände um das Wasser entwickelte sich daraufhin zu einem gestaltetem Park für die Öffentlichkeit.
Der Name Lietzensee stammt von dem ehemaligen Gutshof Lietzow, der hier einst stand. Heute prägen die Jugendstil-Bauten und Skulpturen rund um das Wasser das Bild des Ortes und zeigen, wie Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts aussah.
Der See ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und verfügt über gepflasterte Wege zum Spazieren. Entlang der Ufer gibt es Bänke zum Ausruhen und ein Restaurant mit Terrasse zum Entspannen.
Benediktinermönche fischten einst in diesem vier Meter tiefen See und zog dorthin Wasser für ihre Klöster. Heute beherbergt das Gewässer Schwäne, Enten und Steißfüße, die ein geschütztes Zuhause gefunden haben.
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