Altzella Abbey, Zisterzienserkloster in Nossen, Deutschland.
Die Ruinen von Altzella zeigen romanische Portale und Ziegelgotik-Architektur aus verschiedenen Bauperioden. Das Gelände umfasst mehrere Gebäude, darunter das Brüderhaus und Klostergebäude, die heute in einem Park integriert sind.
Kaiser Friedrich I. gründete die Abtei 1162, woraufhin zwölf Mönche aus Pforta Abbey 1175 eintrafen. Die Anlage entwickelte sich zu einem bedeutenden Klosterkomplex, der bis zur Reformation bestand.
Die Abtei war über Jahrhunderte ein Ort der Verehrung für die Wettiner Markgrafen von Meißen, deren Gräber hier zu sehen sind. Besucher können noch heute die Kapelle erkennen, die diesen fürstlichen Familien gewidmet wurde.
Das Gelände bietet begrenzte Rollstuhlzugang durch Rampen am Brüderhaus und ausgewiesene Parkplätze. Ein Informationsschalter mit Einrichtungen steht den Besuchern zur Verfügung, um Fragen zu beantworten.
In der frühen Neuzeit wurde das Brüderhaus unter der Leitung von Martin von Lochau in eine bedeutende Bibliothek umgewandelt. Diese Sammlung zeigt, wie das Kloster seinen Fokus auf gelehrte Aktivitäten verlagerte.
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