Osthaus Museum Hagen, Kunstmuseum in Hagen, Deutschland
Das Osthaus-Museum Hagen beherbergt moderne Kunstwerke in einem Gebäude mit markanten Elementen des Jugendstils, das vom belgischen Architekten Henry van de Velde entworfen wurde. Die Räume verbinden kunstvolle Gestaltung mit der Präsentation von Werken aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Karl Ernst Osthaus gründete das Museum 1902, um seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach seinem Tod wurden die Werke in das Museum Folkwang in Essen verlegt, doch das Gebäude in Hagen blieb erhalten und wurde später restauriert.
Das Museum trägt den Namen seines Gründers Karl Ernst Osthaus, der hier seine kunstvolle Sammlung zusammengetragen hat. Besucher können heute sehen, wie dieser Privatsammler sein Kunstwerk gestaltet und genutzt hat.
Das Museum hat geöffnete Räume, die sich leicht durchgehen lassen, und informatives Material ist an den Wänden und in Broschüren verfügbar. Ein Besuch dauert typischerweise einige Stunden, und Pausen können in ruhigen Ecken gemacht werden.
Das Gebäude war lange Zeit Büroraum für ein Elektrizitätsunternehmen, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg unter Leitung von Herta Hesse zum Museum umgewandelt wurde. Diese zweite Funktion zeigt, wie historische Bauwerke zu neuen Zwecken erweckt werden können.
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