Standseilbahn Dresden, Standseilbahn im Stadtteil Loschwitz, Deutschland.
Die Dresdner Zahnradbahn verbindet das Viertel Loschwitz mit der Höhenlage Weisser Hirsch über eine 547 Meter lange Strecke. Zwei parallel fahrende Fahrkörper kreuzen sich in der Mitte, um den steilen Anstieg mit seinen 29 Prozent Neigung zu bewältigen.
Die Bahn wurde 1895 eröffnet und arbeitete anfangs mit Dampfmaschinen, bevor sie 1910 auf elektrische Antriebe umgestellt wurde. Diese Umwandlung zur elektrischen Kraft war Teil der Modernisierung des Dresdener Verkehrsnetzes durch die städtischen Straßenbahnen.
Die Zahnradbahn ist Teil des Verkehrsnetzes, das Dresdener Bewohner täglich nutzen, um zwischen den Wohngebieten zu pendeln. Besucher können während der Fahrt das Elbtal beobachten und die Art verstehen, wie Menschen in dieser hügeligen Stadt leben.
Der Zugang erfolgt von unten in Loschwitz oder von oben in Weisser Hirsch, wobei Fahrkarten direkt in den Stationen erhältlich sind. Die Zugänge sind zu Fuß leicht zu erreichen und bieten gute Orientierungsmöglichkeiten für erste Besucher.
Das System nutzt zwei Tunnels namens Burgberg und Prinzess Louisa sowie ein 102 Meter langes Viadukt, um durch das steile Gelände zu navigieren. Diese Ingenieursleistung ermöglicht es der Bahn, eine der steilsten Strecken in Deutschlands Verkehrsnetz zu bewältigen.
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