Galerie am Blauen Wunder, Kunstgalerie an der Blauen Wunder Brücke in Dresden, Deutschland.
Die Galerie am Blauen Wunder war eine Galerie im Dresdner Stadtteil Loschwitz, in Nachbarschaft zum Leonhardi-Museum und nahe der Elbbrücke Blaues Wunder. Sie wurde im September 1991 von Ulrike Dagen und Gunter Ziller gegründet, zeigte in Räumen im Zentrum von Loschwitz 143 Ausstellungen, überwiegend von Werken lebender Künstler der Moderne, und bestand bis 2016.
Ulrike Dagen, seit 1983 Leiterin der Neuen Dresdner Galerie, und Gunter Ziller, dort seit 1981 Ausstellungsgestalter, gründeten die Galerie im September 1991 in Loschwitz. Die erste Ausstellung galt Hans Christoph zum 90. Geburtstag. 1998 schied Dagen aus, Ziller führte die Galerie allein bis zu seinem Tod 2022; die 143. Ausstellung fand 2016 statt.
Bei jeder Ausstellungseröffnung überreichte Gunter Ziller dem ausstellenden Künstler eine Strelizie und kredenzte den Gästen guten Weißwein, ein Ritual über 143 Ausstellungen hinweg. Seine Einführungsreden zeugten von genauer Kenntnis von Werk und Vita der Künstler. Die Galerie lag neben dem Leonhardi-Museum, in einem Stadtteil, der Maler seit jeher anzog.
Die Galerie lag in Loschwitz in Nachbarschaft zum Leonhardi-Museum, wenige Schritte von der Elbbrücke Blaues Wunder und dem Zentrum von Loschwitz entfernt. Die Quelle nennt keine Buslinien oder Haltestellen; aktuelle Verbindungen nach Körnerplatz oder in den Ortsteil Loschwitz sind selbst zu prüfen.
Am Ende jeder Ausstellungseröffnung überreichte Gunter Ziller dem ausstellenden Künstler traditionell eine Strelizie, während den Gästen guter Weißwein kredenzt wurde. Ziller, der Physik studiert und am Zentralinstitut für Kernforschung gearbeitet hatte, führte die Galerie ab 1998 allein bis zu seinem Tod am 2. August 2022 in Dresden.
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