Rappbode-Talsperre, Talsperre im Landkreis Harz, Deutschland
Die Rappbodetalsperre ist eine Stauanlage im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, deren Mauerkörper sich mehr als hundert Meter über dem Talboden erhebt. Das Wasserbecken erstreckt sich mehrere Kilometer flussaufwärts und füllt ein bewaldetes Tal zwischen sanften Bergen.
Der Bau begann in den vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, wurde unterbrochen und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Die Fertigstellung erfolgte in den späten fünfziger Jahren, nachdem die Arbeiten unter neuer Verwaltung fortgesetzt worden waren.
Der Name leitet sich vom Fluss Rappbode ab, der im Harz entspringt und durch die Staumauer gebändigt wird. Menschen aus den umliegenden Ortschaften nutzen die Anlage als Ausflugsziel und spazieren entlang der asphaltierten Wege oberhalb des Wasserbeckens.
Von Thale, Rübeland oder anderen Ortschaften in der Umgebung führen Landstraßen direkt bis zum Bauwerk. Parkplätze befinden sich in Dammnähe, und Fußwege führen hinauf zur Mauerkrone, wo man den Blick über den See genießen kann.
Eine Hängebrücke spannt sich über die Staumauer und verbindet beide Talflanken in beträchtlicher Höhe über dem Wasser. Daneben verläuft eine Zipline-Anlage, die Besucher mit hoher Geschwindigkeit über das Tal gleiten lässt und als eine der längsten Anlagen dieser Art in Europa gilt.
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