Biebergemünd, Gemeinde in der Spessart-Region, Hessen, Deutschland
Biebergemünd liegt in einer waldreichen Region mit sanften Hügeln zwischen 140 und 250 Metern Höhe, wobei etwa 70 Prozent des Gebiets von Wald bedeckt sind. Die Landschaft ist geprägt durch zusammenhängende Waldbestände und offene Täler.
Der Ortsteil Hegersfeld wurde 886 erstmals urkundlich erwähnt, weitere Siedlungen Wirtheim und Kassel folgen in einer Schenkungsurkunde von Otto II. aus dem Jahr 976. Die Region war früh besiedelt und entwickelte sich unter fränkischem Einfluss.
Die gotische Pfarrkirche von Bieber wurde im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut und zeigt eine Kanzel aus dem Jahr 1797. Sie verbindet sich mit einer mittelalterlichen Kapelle auf dem Burgberg und prägt das Ortsbild.
Die Gemeinde bietet digitale Services über ein Bürgerpolitisches Informationsportal, einschließlich Online-Terminvergabe für Registeramtsbesuche. Die Verwaltung kommuniziert auch über Soziale Medien mit Bürgern.
Der Bergbau mit Dokumentation seit 1494 fördertemehrere Metalle wie Silber, Kupfer, Blei und Kobalt aus dem Untergrund. Dieser Bergbau wandelte das ehemalige Förstersdorf in einen Industrieort um.
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