Main-Kinzig-Kreis, Landkreis in Hessen, Deutschland
Main-Kinzig-Kreis ist ein Landkreis in Hessen, der sich östlich von Frankfurt bis zu den bewaldeten Höhen des hessischen Mittelgebirges erstreckt. Das Gebiet umfasst 30 Gemeinden mit der Kreisstadt Gelnhausen und reicht von flachen Flusstälern bis zu sanften Hügeln mit Misch- und Laubwäldern.
Der Landkreis entstand 1974 durch den Zusammenschluss der früheren Kreise Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern im Rahmen der hessischen Gebietsreform. Diese Neuordnung sollte die Verwaltung vereinfachen und kleinere Einheiten zu einem funktionsfähigen Kreis zusammenführen.
Der Kreis trägt seinen Namen nach den beiden Flüssen Main und Kinzig, die sich bei Hanau treffen und das Gebiet prägen. Entlang der Flussläufe haben sich über Jahrhunderte Dörfer und Städte entwickelt, die heute durch Rad- und Wanderwege miteinander verbunden sind.
Die Kreisstadt Gelnhausen liegt zentral und ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen in der Region, während die Randgebiete ruhiger und stärker bewaldet sind. Wer die ländlichen Gegenden besuchen möchte, sollte beachten, dass die Orte oft durch kleinere Straßen miteinander verbunden sind.
Zwischen 2007 und 2013 lag der geografische Mittelpunkt der Europäischen Union auf einem Weizenfeld in der Nähe von Gelnhausen. Nach dem Beitritt Kroatiens verschob sich dieser Punkt weiter nach Osten, doch die Erinnerung an diese besondere Lage bleibt bestehen.
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