Wildpark Alte Fasanerie, Wildpark und Kulturdenkmal in Klein-Auheim, Deutschland
Der Wildpark Alte Fasanerie ist ein Tierpark in Klein-Auheim, einem Stadtteil von Hanau, in dem einheimische Wildtiere wie Wölfe, Luchse, Hirsche und Wildschweine gehalten werden. Das Gelände erstreckt sich über bewaldete Hügel und ist von einem Wegenetz durchzogen, das die einzelnen Gehege miteinander verbindet.
Das Gelände wurde 1710 als Jagdrevier für den Erzbischof von Mainz angelegt und diente über Jahrzehnte der Fasanenzucht und Edeljagd. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wandelte es sich schrittweise in einen öffentlich zugänglichen Wildpark für einheimische Tierarten.
Der Name "Alte Fasanerie" erinnert daran, dass hier einst Fasane für die Jagd gehalten wurden, was man heute noch an der Struktur mancher Gehege erahnen kann. Besucher sehen einheimische Tierarten wie Luchs, Wolf und Wildschwein in Gehegen, die bewusst an natürliche Lebensräume angelehnt sind.
Der Park liegt am Rand von Klein-Auheim und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Das Gelände ist hügelig, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk, besonders bei Nässe.
Der Wolfsbereich des Parks ist so gestaltet, dass Besucher das Rudel von mehreren Aussichtspunkten aus beobachten können, ohne das Tier zu stören. Wer Geduld mitbringt, kann sehen, wie die Tiere untereinander kommunizieren und Rangordnungen aushandeln.
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